Wirtschaftliche Aspekte
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Was bringt die Jagd dem Staat ein?
Einnahmen in die Staatskasse kommen durch Pachtzinsen, Jagdpassgebühren, Wildschadenzuschläge usw. Dazu kommen die nicht entschädigten Leistungen der Jäger für die Allgemeinheit: Wildschutz, Nachsuche von Unfalltieren, Biotop-Hege usw. Und ab 2005 müssen sich die Reviere zu 50% an den Schwarzwildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen beteiligen! Dem stehen natürlich die Kosten für die Verwaltung gegenüber. Obwohl die Jäger einen gesetzlichen Auftrag erfüllen, liefern sie dafür dem Staat jedes Jahr noch Geld ab.
Erhebungen unter den Hegeringen (regionalen Jägervereinigungen) des Kantons Solothurn haben ergeben, dass die Solothurner Jäger jedes Jahr weit über 10’000 freiwillige Arbeitsstunden allein für Biotophege, Schulung, Öffentlichkeitsarbeit und andere gemeinschaftsdienliche Arbeiten geleistet haben.
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Welche gemeinwirtschaftlichen Leistungen erbringt die Jagd?
Der ehemalige Zürcher Jagdverwalter Max Straub hat einmal errechnet, dass die rund 1200 Zürcher Jäger jedes Jahr dem Staat durch freiwillige und unbezahlte Arbeitsleistung rund 18 Millionen Franken Kosten ersparen – also ca. 15 000 Franken pro Jäger und Jahr. Umgerechnet auf den Kanton Solothurn wären das ca. 9 Millionen Franken. Man soll solche theoretischen Rechnungen nicht überbewerten. Fest steht aber: Wo es keine Jäger gibt, muss der Staat mit speziell ausgebildeten Polizeikräften die nötigen Wildschutz-, Regulierungs- und Seuchenschutzleistungen erbringen. Im Kanton Genf sind dafür über 20 vollamtliche staatliche Wild- und Umwelthüter angestellt.
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