Leistungen und Nutzen
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Was ist gemeint, wenn die Jäger von Wildschutz sprechen?
Die Jäger und ihre geprüften Schweisshunde suchen, bergen und entsorgen angefahrenes oder krankes Wild. Pro Jahr werden im Kanton Solothurn ca. 300 Wildunfälle allein mit Rehen gemeldet. Weitere Leistungen der Jäger: Beobachten von Wald, Feld und Wild; Vorbeugung gegen Tierseuchen (z.B. die seinerzeitigen Impfaktionen mit Hühnerköpfen und speziellen Impfködern für Füchse gegen Tollwut), Lebensräume für das Wild verbessern (>>> Biotop-Hege), Kontakt pflegen mit Behörden, Waldbesitzern, Landwirten, Forstorganen und Waldbenützern.
Jäger beanspruchen den Wald nicht für sich allein. Wir nehmen überall die Interessen der wildlebenden Tiere wahr, z.B. wenn es um die Linienführung von Wanderwegen, Finnenbahnen usw. geht. Dasselbe gilt sinngemäss für Kletterrouten, Gleitschirmflug-Gebiete und –Zeiten. Im Bezirk Thal sind mit dem SAC und der Organisation der Deltaflieger entsprechende Vereinbarungen getroffen worden. Auch hier haben sich die Jäger als Anwälte der wild lebenden Tiere betätigt.
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Was ist Biotop-Hege?
Jäger sind ein Teil der Naturschutzbewegung und verpflichten sich zu konkreten, praktischen Aufbauleistungen in Wald und Flur. Biotop-Hege bedeutet z.B. Anlage von Wildäckern und Ablenkfütterungen, Heckenpflanzen, Waldrandgestaltung, Ausscheiden von Brachflächen usw. im Einvernehmen mit Landwirten, Förstern, Waldbesitzern, Natur- und Vogelschützern – kurz: mit allen, die bereit sind, etwas Konkretes zu leisten. Entsprechend sind die Jäger eingebunden im Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft des Amtes für Raumplanung des Kantons Solothurn.
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Was verstehen wir unter Jagdkultur?
Jagd ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Sie zieht ihre Fährten durch Literatur, Malerei und Musik; sie erzieht den Jäger zur vertieften Kenntnis der Natur und ihrer Phänomene. Jagd vermittelt gerade der heranwachsenden Jugend unverlierbare Natur- und Tiererlebnisse von lebensprägender Kraft. Auch Nichtjäger geniessen die vielen jagdkulturellen Anlässe in der Region, z.B. Bläserkonzerte, Hubertusmessen usw. Direkt vor unserer Haustür liegt das schönste Jagdmuseum der Schweiz auf Schloss Landshut bei Utzenstorf (BE), offen von Mai bis Oktober
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www.schlosslandshut.ch
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Aktuelle Literatur-Tipps (in jeder öffentlichen Bibliothek erhältlich):
- Meinrad Inglin: Die Graue March
- Ernest Hemingway: Über den Fluss und in die Wälder
- Julia Leigh: Der Jäger (Suhrkamp Verlag)
- Lukas Hartmann: Die Tochter des Jägers (Verlag Nagel & Kimche)
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Über das Wildbret
Wildbret ist gesundes, fettarmes und bekömmliches Fleisch – schmackhaft und immer begehrter, weil garantiert «biologisch» und BSE-frei. Viele Jäger verkaufen gerne Wildbret aus frischer Jagd. Nehmen Sie ungeniert mit Ihrer örtlichen Jagdgesellschaft Kontakt auf!
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Über Decken und Bälge
Das Fell des Winterfuchses, eine Reh- oder Dachsdecke sind wertvolle Naturgüter – und sie verdienen unsere Wertschätzung. Leider hat die Nutzung von weidmännisch erjagten Decken und Bälgen unter der gegen Qualzuchten gerichteten Anti-Pelzkampagne ungerechtfertigt gelitten. Wer unterscheiden kann, gewinnt. Aktive Jäger vermitteln gerne eine Bezugsquelle für solche Felle.
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