Der Weg zur Jagdberechtigung 1. Teil

Die ersten Schritte

Möchten Sie sich einen Überblick verschaffen, was die Jagd beinhaltet und was sie einem bieten kann, so gehen Sie wie folgt vor:

  • Suchen Sie den Kontakt zur ortsansässigen Jagdgesellschaft oder eine in Ihrer Umgebung
  • Bitten Sie um die Teilnahme an den herbstlichen Bewegungsjagden als TreiberIn
  • Wenn Sie gefallen finden und in der Gesellschaft Anerkennung finden, so fragen Sie, ob Sie das Jagdlehrjahr im Revier absolvieren können

Das Jagdlehrjahr

Die Vorbereitung auf die Jagdprüfung will gut geplant sein. Neben der Vorbereitung in Ausbildungskursen oder in einem Lehrrevier sollten Sie dem Erlernen des umfangreichen Prüfungsstoffs genügend Zeit einräumen.

 

Die Anmeldung. Als Erstes müssen Sie sich zur Jagdausbildung / Prüfung beim Kanton anmelden.

Als Bestätigung erhalten Sie das Jagdlehrgangsheft in welches die geleisteten Hegestunden und der Besuch der Pflichtmodule einzutragen sind. Dieses Heft muss dann bis spätestens 20 Tage vor der theoretischen Prüfung dem Amt für Wald, Jagd und Fischerei zugesendet werden.

 

Drei Ausbildungselemente:

 

  1. Im Verlaufe des Ausbildungsjahres müssen Sie mindestens 25 Hegestunden leisten. Was genau als Hegearbeit anerkannt wird, ersehen Sie aus dem Reglement der Jagdprüfung.
     
  2. Ferner sind die sechs Pflichtausbildungsmodule des Kantons zu besuchen. Die Einzelheiten zu den Modulen ersehen Sie ebenfalls aus dem Jagdprüfungsreglement.
     
  3. Parallel zu den zwei oben aufgeführten Arbeiten müssen Sie Ihre Schiessfertigkeit trainieren. Dies gilt sowohl für das Flinten- wie auch für das Büchsenschiessen.
     

Erfahrungsgemäss müssen Sie für diese drei Ausbildungsteile 1.5 Jahre einsetzen.

» Dokumente: Anmeldung, Reglement und Programm
» Die Jagdprüfung