Der Weg zur Jagdberechtiung 2. Teil

Die Prüfung

Die Jagdprüfung besteht aus zwei Teilen.

 

  1. Der praktische Teil

Dieser Teil der Jägerprüfung findet im ersten Lehrgangsjahr statt. Geprüft werden:
- Die Waffenhandhabung, ohne scharfen Schuss
- Jagdparcours; Verhalten mit der Waffe im Gelände ohne scharfen

  Schuss, Distanzen schätzen und Ansprechen von jagdlichen Zielen
- Kugelschiessen auf die Rehscheibe über 100m
- Schrotschiessen auf die Rollscheibe

 

  1. Theoretischer Teil
    Dieser Teil der Prüfung finde jeweils im Juni im Bildungszentrum Wallierhof in Riedholz statt. Dabei werden folgende Fächer geprüft:
    - Wildtierbiologie
    - Wild und Umwelt
    - Jagdpraxis
    - Jagdgesetze, Jagdgeschichte und Öffentlichkeit
     

Die Prüfung erfolgt sowohl mündlich (jeder Block für sich) wie auch schriftlich (alle Blöcke zusammen).

 

Die Resultate der zwei Prüfungsteile werden jeweils gleich nach dem Ende der Prüfung bekannt gegeben. Über die genauen Details wie Wiederholungen und Rahmenbedingungen gibt das Prüfungsreglement Auskunft.

Prüfung bestanden, wie nun weiter?

Mit der bestandenen Prüfung erhält man die Jagdberechtigung im Kanton Solothurn. D. h. aber noch nicht, dass man nun in Feld oder im Wald zur Tat schreiten kann. Jetzt gilt es Anschluss an ein Revier zu bekommen; oft ist es das Lehrrevier, es muss aber nicht sein. Meist wird man als Jungjäger in einem Revier als Gast aufgenommen.

 

Nun kann beim Amt für Wald, Jagd und Fischerei ein Jagdpass für das betreffende Revier gelöst werden, dessen Gültigkeit ist jeweils bis Ende Kalenderjahr und muss jährlich erneuert werden. Voraussetzung zum Bezug eines Jagdpasses ist – nebst der Jagdberechtigung – der Abschluss einer Jagdversicherung. Die muss für den Bezug des Passes vorgelegt werden.

 

Sind alle diese Punkte erfüllt, so steht dem Beginn eines gefreuten Jägerlebens nichts mehr im Wege.