Generalversammlung 2011

Personelle Wechsel und die neue Strategie

Am 8. April hielten die Solothurner Jäger in Dulliken ihre Generalversammlung ab. Wechsel in den Führungen einzelner Hegeringe wirken sich auch auf die Leitung von RJSo aus. Diese wird ihre Aufgabe mit Hilfe der im letzten Jahr ausgearbeiteten Strategie angehen.

  
230 Solothurner Jägerinnen und Jäger fanden sich in Dulliken zur Generalversammlung ein. Gewohnt straff führte Präsident Bruno Born, Aedermannsdorf, durch die statutarischen Traktanden. Mit grosser Freude konnte Born 33 Gäste begrüssen. Darunter fanden ich sowohl Vertreter aus Politik und Verbänden. Stellvertretend speziell erwähnt seien Frau Regierungsrätin Esther Gassler; Theophil Frey, Gemeindepräsident der gastgebenden Einwohnergemeinde und Ständerat Rolf Büttiker.

Jahresrechnung und Budget sind wie meist recht ausgeglichen, der Jahresbeitrag der 68 Jagdgesellschaften bleibt unverändert.

Protokoll, Jahresberichte und Tätigkeitsprogramm wurden diskussionslos genehmigt.

Wechsel in der Führung des Verbands

Die beiden Hegeringe Leberberg und Thal haben jeweils neue Präsidenten gewählt. Da diese von Amtes wegen in den Vorstand von RJSo kommen, kam es zu folgenden Wechseln:
Rudolf Käsermann hat sein Co Präsidium im VTJ nach drei Jahren abgegeben; der neu Gewählte Präsident des VTJ, Franz Koch, nimmt daher Platz im Vorstand von RJSo. Die kurze aber sehr engagierte Mitarbeit von Rudolf Käsermann wurde bestens verdankt.
Anton Pürro heisst der neue Präsident des Hegerings Leberberg. Für ihn verlässt Peter Traub nach 12 Jahren den Sitz in der Führung von RJSo. Peter Traub wird unter herzlichem Applaus zum verdienten Ehrenmitglied von RJSo gewählt. Neben den erwähnten 12 Jahren, führte Traub 20 Jahre lang den Hegering. Traub hat in dieser Zeit die Jagd im oberen Kantonsteil ganz wesentlich mitgeprägt. Die Solothurner Jäger danken Peter Traub sehr für sein grosses Engagement.

Die neue Strategie

Anlässlich eines Workshops im letzten Jahr gab sich der Vorstand von RJSo die Leitplanken, in denen sich der Verband in den nächsten Jahren bewegen will. Es würde zu weit führen, den ganzen Werdegang zu schildern. Der Kernsatz lautet: RevierJagd Solothurn für die Zukunft von Jäger und Wild.

Ein voller Saal

Weitere Wahlen und Danksagungen

Nach vielen Jahren trat Robert Plüss als einer der zwei Revisoren zurück. Als neuer Revisor wurde Gregor Caduff aus dem Revier Gugen-Geissflue, Hegering Olten-Gösgen-Gäu gewählt.
Ferner wurde das Ressort Kommunikation nach längerer Übergangszeit wieder fest besetzt. Frau Mirjam Jäger-Clavadetscher wird neu die Schnittstelle zwischen Jagd und Öffentlichkeit sein. Roland Büchlers Arbeit, welche er mit viel Engagement ad Interim ausführte, wurde herzlich verdankt.
Als weiterer Höhepunkt verdankte der Präsident die langjährige, äusserst gute Zusammenarbeit mit der in Pension gehenden Nadia Canderan. Sie führte das Sekretariat im Amt für Jagd und Fischerei; nein, Nadia Canderan war für viele Jäger die Personifizierung dieser Amtsstelle. Unzählige Anliegen aus der Jägerschaft und den Verbänden wurden jeweils prompt und fachlich bestens qualifiziert beantwortet. Wir Solothurner Jäger danken der scheidenden Nadia Canderan bestens für ihr Wirken zu Gunsten der Jagd. Mit einem Geschenk für gute Musik und schönen Blumen wurde unser Dank auch in materieller Art ausgedrückt. Wir wünschen Nadia Canderan eine gefreute Zeit im neuen Lebensabschnitt.

Grussbotschaft der Regierung

  

Regierungsrätin Frau Esther Gassler überbrachte die Grüsse aus der Regierung und nahm die Gelegenheit wahr, zu einzelnen Brennpunkten der Solothurner Jagd Stellung zu nehmen. Besondere Bedeutung kam diesen Aussagen zu, weil in einem vorausgegangenen Publikumsvotum, nebst begründeten Ängsten der Jäger, doch ein recht kritisches Wort gegen die Regierung gesagt wurde. Speziell sei erwähnt, dass die anstehende Neuverpachtung im engen Dialog mit der Jägerschaft angegangen wird, was aus gesetzlicher Sicht nicht zwingend wäre. Ferner bot Esther Gassler den Dialog bezüglich den in einzelnen Regionen eskalierenden Schwarzwildschäden an; der Handlungsspielraum wird aber klar vom Gesetzt vorgegeben. Für eine Änderung dessen, meinte Sie, müsste sich die Jägerschaft aber warm anziehen.

Feierliche Aufnahme der neuen Jägerinnen und Jäger


Frauen Power
  
Die im Jahre 2010 brevetierten Jägerinnen und Jäger wurden durch die Übergabe des Abzeichens von RJSo in unsere Reihen aufgenommen. Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass der Frauenanteil 25% beträgt. Zu hoffen ist, dass dieser Umstand positive Signalwirkung zeigt und weitere Frauen motiviert, sich dem jagdlichen Handwerk zuzuwenden.
Wie gewohnt umrahmte Hörnerklang die Versammlung. Zum ersten Mal trat auch das neu gegründete Jägerchörli auf.
Der durchführenden Jagdgesellschaft Engelberg gebührt der herzliche Weidmannsdank für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der Verpflegung.
PDF Icon   Gesamtdokumentation zur GV 2011