Generalversammlung 2010
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Jäger wollen weniger Pacht bezahlen
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Am 9. April hielten die Solothurner Jäger in Subingen ihre Generalversammlung ab. Im Hinblick auf die Neuverpachtung der Reviere im Jahr 2012 richten die Jäger Änderungswünsche an die Regierung. Sie wollen unter anderem weniger Pacht zahlen.
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350 Solothurner Jägerinnen und Jäger fanden sich in Subingen zur Generalversammlung ein. Schwungvoll führte Präsident Bruno Born, Aedermannsdorf, durch die statutarischen Traktanden.
Jahresrechnung und Budget sind ausgeglichen, der Jahresbeitrag der 68 Jagdgesellschaften bleibt unverändert.
Protokoll, Jahresbericht und Tätigkeitsprogramm wurden diskussionslos genehmigt.
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Ablehnung der Waffeninitiative
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„Die Schweizer Jägerschaft lehnt die Volksinitiative für den ‚Schutz vor Waffengewalt‘ klar ab“, gibt Bruno Born bekannt und fordert die Versammlungsteilnehmer auf: „Beweisen wir durch weiterhin korrektes Verhalten auf der Jagd und sympathisches Auftreten gegenüber der Bevölkerung, dass wir Jäger im Führen unserer Waf-fen nicht eingeschränkt werden müssen“.
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Eingaben an die Regierung zur Neuverpachtung
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Im Hinblick auf die alle acht Jahre 2012 wieder stattfindende Neuverpachtung der Jagdreviere hat RevierJagd Solothurn eine sechs Punkte umfassende Eingabe an die Regierung gemacht. Es soll unter anderem wie im Jahr 2004 erneut eine Bewertung der Jagdreviere vorgenommen werden. Ferner soll die 50%-Beteiligung an Schwarzwildschäden durch die Jagdgesellschaften entfallen.
Die Hauptforderung der Solothurner Jäger lautet jedoch: Die Gesamtpachtsumme ist um mindestens 20 % zu senken. „In dieser Diskussion können wir eine lange Liste von Faktoren ins Feld führen, die den Wert unserer Reviere vermindert“, ar-gumentierte Bruno Born, und erwähnte auszugsweise Biking, Climbing und weitere Trendsportarten in Wald und Flur, von den Jägern „Zivilisationsdruck“ auf Wild und Natur genannt, der in den letzten Jahren enorm zugenommen hat.
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Grussbotschaft der Regierung
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Regierungsrätin Esther Gassler berichtete im Rahmen ihrer Grussadresse über neuste Entwicklungen. „Es beschäftigt uns, dass der im Raum Kestenholz / Neuendorf durch die A1 durchschnittene, überregionale Wildtierkorridor über kurz oder lang eine Gefahr darstellt. Schon zweimal haben aus östlicher Richtung in den Jurabogen einwandernde Hirsche die Abzäunung der Autobahn übersprungen“. Die Solothurner Regierung werde sich für eine möglichst rasche Erstellung der dort ge-planten Wildbrücke über die N1 einsetzen. Dieses Projekt stehe aber in alleiniger Kompetenz des Bundes, und es sei vor Ablauf von zehn Jahren kaum mit dem Baubeginn zu rechnen.
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Ehrungen
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Vom auf diese GV zurücktret-enden Joseph Laffer, Subingen, Delegierter Jagdliches Stand-schiessen von RevierJagd Solothurn, werden im Rahmen des Absendens von besonders gute Schützen ausgezeichnet.
Ferner wurden die im Jahre 2009 brevetierten Jäger durch die Übergabe des Abzeichens von RJSo in unsere Reihen aufgenommen.
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 Übergabe des Abzeichens
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Nachfolger von Sepp Laffer als Delegierter für das Schiesswesen ist Serge Allemann, Laupersdorf aus dem Revier 30.
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Medienmitteilung über die GV 2010
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Gesamtdokumentation zur GV 2010
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